Zuzüger in die Schweiz

Aufenthalter in der Schweiz

Arbeitslosigkeit

Die Arbeitslosenentschädigung wird in der Schweiz bezogen, nach Schweizer Richtlinien. Anders als beim Grenzgänger ist die Arbeitslosenentschädigung steuerpflichtig. Ebenfalls ist auch der Krankenversicherungsbeitrag zu bezahlen.

Steuern

Der Zuzüger unterliegt der kantonalen Quellensteuer. Bei Überschreiten eines Jahreseinkommens von in der Regel 120.000 CHF zahlt er direkte Bundessteuer, Kantonssteuer, Gemeindesteuer und evtl. Kirchensteuer. Ab dieser Höhe ist eine Steuererklärung in der Schweiz abzugeben.

3. Säule

Die Beiträge zur 3. Säule sind bis zu einem jährlichen Betrag von 6.739 CHF voll abzugsfähig. Für Grenzgänger gibt es andere Möglichkeiten der 3. Säule. Informationen finden Sie hier.

Krankenversicherung

Der Zuzüger in die Schweiz unterliegt der Schweizer Krankenversicherungspflicht. Die Beiträge sind altersabhängig und die Zusatzversicherungen unterliegen der Gesundheitsprüfung. Die Beiträge sind kantonal unterschiedlich.


Personalausweis, Reisepass, Führerschein

Bei Umzug in die Schweiz wird der Personalausweis von der zuständigen deutschen Behörde eingezogen. Es ist zu empfehlen, einen Reisepass zusätzlich zu beantragen bzw. zu verlängern. Eine Aufenthaltsbewilligung oder Niederlassungsbewilligung sind kein Ersatz für einen gültigen Reisepass und können nicht als Reisedokument für Auslandsaufenthalte verwendet werden.

Der deutsche bzw. EU-Führerschein ist spätestens nach 12 Monaten Aufenthalt in der Schweiz in einen Schweizer Führerschein umzumelden.

Umzug

Bei Umzug in die Schweiz sollten am Zoll folgende Dokumente vorgelegt werden können:

  • Abmeldung von Deutschland
  • Anmeldung in der Schweiz
  • Bewilligung
  • Arbeitsvertrag
  • Deklaration des Umzugsguts

Der Umzug ist zu Zollöffnungszeiten an einem Autobahnzoll zu deklarieren.

Ameldung auf der Wohnsitzgemeinde Schweiz

Die Anmeldung auf der Wohnsitzgemeinde sollte unverzüglich (8 Tage)  erfolgen.
 

Aktuelles




10.02.2014
Die Abstimmung der Massenzuwanderungsinitiative wurde mit 50,3 Prozent doch etwas überraschend angenommen. Hier sind jetzt der Schweizer Bundesrat und die EU gefordert. Innerhalb einer Frist von drei Jahren muss der Bundesrat die Vorgabe der Schweizer Stimmbevölkerung umsetzen. Hier sind zahlenmässige Kontingente denkbar, wie auch erstmalige Ausstellung einer kurzlaufenden Aufenthaltsbewilligung denkbar. Inwiefern es die ca. 56.000 Grenzgänger aus Deutschland betreffen wird, ist noch offen. In der Masseneinwanderungsinitiative ist allerdings auch der Passus zu beachten, dass die Grenzgänger hierbei auch zu berücksichtigen sind. Wir verfolgen die weitere Entwicklung weiter.

21.11.2013
Der Konstanzer Gemeinderat hat jetzt festgelegt, dass "Grenzgängerschüler" auch in den Grundschulen erst aufgenommen werden dürfen, wenn es nach den Schülern aus Baden-Württemberg noch freie Kontingente hat. So ein Bericht des Tagesanzeigers. Ein wichtiger Punkt für Familien die in den Kanton Thurgau ziehen wollen.

16.10.2013
In Konstanz hat der Schulausschuss mit Mehrheit dafür gestimmt, dass ab kommendem Schuljahr keine Kinder von Zuzügern (Aufenthaltern) in die Schweiz in Konstanzer Grundschulen eingeschult werden sollen. In einem Artikel des Südkurier wird allerdings auch berichtet, dass diese Entscheidung endgültig vom Gemeinderat getroffen wird. Wie zu lesen ist, wurde der Wunsch aus Kreuzlingen herangetragen, da es auch eine Sache der Integration sei, die Kinder im Wohnland zur Schule zu schicken.

26.09.2013
Die Prämien zur ordentlichen Krankenpflegeversicherung der Schweiz in 2014 werden geringfügig steigen. Bei den alternativen Versicherungsmodellen wie Telemed, HMO und Hausarzt werden die Prämien überdurchschnittlich steigen. Wie hoch diese Steigerungen sein werden, ist noch nicht klar. Einen Bericht dazu zeigte das Schweizer Fernsehen gestern abend.

25.09.2013
Zum Zügeltermin, am kommenden Wochenende, hier eine Checkliste für alle Grenzgänger mit Wochenaufenthalt und Zuzüger (Aufenthalter) in der Schweiz. Da immer wieder Fragen auftreteten, was Mieter und Vermieter der Schweizer Wohnung betrifft.
Bereitgestellt wird diese freundlicherweise vom Beobachter.

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