Krankenversicherung

Drei Möglichkeiten

Als Grenzgänger in die Schweiz gibt es aktuell drei Möglichkeiten der Krankenversicherung:
 
 
  1. Gesetzliche Krankenkasse in Deutschland
    Der Grenzgänger zahlt den ermässigten Beitragssatz in Höhe von 14,9% für die Krankenversicherung zuzüglich evtl. Zusatzbeiträge. Der Gesundheitsfonds verteilt das Geld entsprechend an die gesetzlichen Krankenversicherungen. Dazu kommen 2,55 % bis 2,8 % für die Pflegeversicherung bei der Gesetzlichen Krankenkasse in Deutschland. Leistung nach gesetzlichem Niveau.
     
  2. Gesetzliche Krankenversicherung nach KVG in der Schweiz
    Der Grenzgänger zahlt einen Beitrag in die Pflichtversicherung bei der Schweizer Krankenkasse. Diese muss leisten wie die deutsche gesetzliche Krankenkasse (SGB V). Voraussetzung ist, das Formular E106 liegt beiden Kassen vor. Dadurch rechnen die Kassen untereinander die Kosten ab. Zusätzlich Behandlungsanspruch in der Schweiz. Leistung nach gesetzlichem Niveau der Schweiz gemäss KVG. Hier empfieht es sich, die Lücken über Zusatzversicherungen zu schliessen oder minimieren.
     
  3. Private Krankenversicherung in Deutschland
    Der Grenzgänger zahlt einen Beitrag bei der deutschen Privaten Krankenversicherung. Leistung je nach vereinbartem Tarif in Europa bzw. weltweit nach Privatniveau.
     
  4. D-CH Krankenversicherungsmodell Mondial nach VVG in Deutschland und der Schweiz ( seit 01.01.2015 bei Sympany und seit 02.06.2016 bei SWICA NICHT MEHR MÖGLICH! )

    Der Grenzgänger zahlt einen Beitrag bei der privaten Schweizer Krankenkasse und zusätzlich einen Beitrag bei der deutschen Privaten Krankenversicherung. Leistungen in Deutschland nach Privatniveau und ebenso Leistungen in der Schweiz.

Der Schweizer Arbeitgeber zahlt in der Regel in keine der vier Möglichkeiten einen Zuschuss zur Krankenversicherung.
Durch unsere Kunden hören wir in letzter Zeit immer wieder von Streichungen bestehender Zuschüsse der Arbeitgeber zur Krankenversicherung.
Wir informieren sie gerne unter Versicherungsbahnhof.
 

 





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Aktuelles


01.03.2017
Das Optionsrecht zur Krankenversicherung in der Schweiz wird jetzt strikt nach den Vorgaben aus 2002 umgesetzt. Das bedeutet, dass sich der Grenzgänger bei Arbeitsantritt genau überlegen muss, in welche Richtung es für ihn in Zukunft geht. Wir Informieren Sie gerne.

09.12.2016
Die tiefste Franchise (Standardfranchise) von 300 CHF in der Schweizer Krankenversicherung soll aufgehoben werden, sodass Patienten nicht mehr wegen jeder Bagatelle zum Arzt gehen und noch oben angepasst werden. Einen diesbezüglichen Auftrag bekam der Bundesrat durch den Nationalrat. Der Bundesrat soll jetzt das Krankenversicherungsgesetz entsprechend anpassen. So ein Bericht im Tagesanzeiger. Dies wird dann wohl auch für Grenzgänger in die Schweiz gelten.

13.10.2016
Im neuen Jahr werden die Prämienentlastungen für die Krankenversicherung erhöht, so berichetete gestern die Tagesschau Schweiz. Hierfür sind die Kantone zuständig. Auch für Grenzgänger und Rentner, die in der EU leben und in der Schweiz nach KVG versichert sind, ist dies möglich.

26.06.2016
Die neuen Krankenversicherungsbeiträge für die Schweiz wurden veröffentlicht. Die Durchschnittsanpassung liegt bei 4,5 % Hier ist in den kantonalen Prämien Basel Stadt der Spitzenreiter der 26 Kantone. Bei der Grenzgängerversicherung (E106) hat sich wenig verändert. Der Spitzenreiter verlangt in 2017 einen Beitrag von 976,50 CHF pro Person. Der Durchschnitt liegt bei Erwachsenen bei 505,35 CHF.

02.06.2016
Krankenversicherung Swica stellt den Verkauf des privaten (VVG) Tarifes Mondial ein.

28.09.2015
Die Prämien bei der Versicherung nach E106 (bilaterale Vertäge Schweiz und EU) sind bekannt und es ergeben sich für die Grenzgänger, erfreulicherweise, bei verschiedenen Gesellschaften Prämiensenkungen. Wie sich die Tarife Mondial entwickeln ist noch nicht bekannt. Weitere Informationen bei uns oder unserem Partner für Versicherungsfragen. Kunden des Versicherungsbahnhofs erhalten in den nächsten Tagen einen Newsletter.

22.04.2015
Das Gerichtsurteil vom 10.03.2015 des Schweizer Bundesgerichtes eröffnet Grenzgängern in die Schweiz ein neues Optionsrecht. Wir informieren Sie gern in einem persönlichen Gespräch über die Konsequenzen.

17.02.2015
Die Schweizer Kantone sollen an den Spitalkosten der Grenzgänger beteiligt werden, die im Moment voll von den Krankenkassen übernommen werden. So sieht es jedenfalls der Entwurf zur Änderung des Krankenversicherungsgesetzes (KVG) vor. Wenig Begeisterung bei den Grenzkantonen, in denen viele davon angestellt sind und auch die kantonalen Spitäler nutzen dürfen. Hier ein Artikel von Radio SRF.

31.12.2014
Krankenversicherung Sympany stellt Verkauf des privaten (VVG) Tarifes Mondial ein.

03.11.2014
Information für Grenzgänger Frankreich-Schweiz (nicht Bestandteil unseres Beratungsspektrums):

"Seit dem 1. Juni 2014 dürfen französische Grenzgänger das Optionsrecht nur noch zwischen der französischen „sécurité sociale“ und der gesetzlichen Krankenversicherung (KVG) in der Schweiz ausüben. Der Abschluss einer privaten Krankenversicherung ist nicht mehr erlaubt. Die bestehenden Privatversicherungsverträge dürfen während einer Übergangsfrist bis zum 31.05.2015 weitergeführt werden. Danach müssen sich diese ebenfalls in der französischen „sécurité sociale“ versichern.

Auf Grund dieser Gesetzesänderung ist ein Wechsel in das schweizerische Krankenversicherungssystem nicht mehr möglich. Diese Weisung gilt für alle französischen Grenzgänger (inkl. Schweizer Bürger)."
Quelle: Gemeinsame Einrichtung KVG

28.09.2014
KEINE EINHEITSKASSE IN DER SCHWEIZ!!!!!!!!
Gestern wurde die Vorlage zur Einheitskasse in der Schweiz mit 61,9 Prozent klar abgelehnt. SRF berichtet, dass die Westschweizer Kantone, mit Ausnahme des Kantons Freiburg, allerdings für die Einheitskasse gestimmt haben. Hier finden sich auch die teuersten Krankenversicherungsprämien.

25.08.2014
Am 23.09. steht die Einheitskasse in der Basisversicherung zur Abstimmung. Hierbei geht es, so wird befürchtet um die Bevormundung in der Grundabsicherung der Krankenversicherung. Wäre gestern abgestimmt worden, wie im Schweizer Radio SRF zu hören war, würde die Initiative mit grosser Mehrheit abgelehnt worden. Die ergänzgenden Zusatztarife blieben in Hand der bisherigen Kassen.

20.05.2014
Nach letztem Stimmsonntag bleibt in der Krankenversicherung wie vermutet, alles wie es war. Aber der nächste Krankenversicherungsentwurf liegt schon auf dem Stimmtisch.

07.05.2014
Die hausärztliche Grundversorgung ist dem Schweizer sehr wichtig. Daher werden die Schweizer am 18.05.2014 für das fortbestehen des aktuellen Systems stimmen.

20.02.2014
Zum 01.03.2014 treten Neuerungen in der Abrechnung und Leistung von Unfallversicherungen wie z.B. SUVA in Kraft. Dies kann auch auf den Leistungsbezug in der Krankenversicherung grosse Auswirkungen haben.

15.11.2013
Nach einem Bericht der NZZ werden Grenzgänger mit einer Schweizer Krankenversicherung bei der Organtransplantation einem in der Schweiz wohnenden gleichgestellt. Möglich geworden durch eine Revision des Transplantationsgesetzes in der Schweiz.

26.09.2013
Soeben sind die neuen Versicherungsprämien für Grenzgänger in die Schweiz veröffentlicht worden. Informieren Sie sich bei uns, ob auch Ihre Kasse von Beitragsanpassungen betroffen, oder ein Wechsel der alten Kasse sinnvoll ist. Haben Sie Zusatzversicherungen bei der Schweizer Kasse abgeschlossen? Passen diese auch für Behandlungen in Deutschland? Hier bieten wir Information und Beratung durch unseren Partner im Versicherungsbereich. Nutzen Sie diese Erfahrung.

31.12.2012
Der Beitrag zur gesetzlichen Pflegeversicherung wird, wie angekündigt um 0.1 Prozent angehoben, jedoch bleibt eine Pflegezusatzversicherungspflicht aus. Dafür wird die Förderpflegeversicherung (PflegeBahr) eingeführt.

05.10.2012
Die Prämien der Schweizer Krankenversicherungen steigen weniger stark als die letzten Jahre. Bei Grenzgängern gibt es sogar erfreuliche Prämienreduktionen.

12.07.2012
Im Moment liegen die Krankenversicherungsprämien 2013 zur Überprüfung bei den zuständigen Stellen vor. Im Oktober wissen wir mehr...........

Mai 2012
Ab Januar 2013 soll der Beitrag zur gesetzlichen Pflegeversicherung um 0,1 Prozent angehoben werden und gleichzeitig eine Pflegezusatzversicherung zur Pflicht werden.

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