Bewilligungsarten

für Grenzgänger und Zuzüger

Hier auf die gängigsten Bewilligungen beschränkt:
 

  • Ausweis G EG/EFTA (Grenzgängerbewilligung)
    Hauptwohnsitz EG/EFTA, Arbeitsort Schweiz. Gültig 5 Jahre, bei befristeten Arbeitsverträgen unter einem Jahr für die Anstellungszeit. Nach Personenfrei-zügigkeitsabkommen ist eine Rückkehr an den Heimatwohnort nur noch wöchentlich notwendig.
 
  • Ausweis B (Aufenthaltsbewilligung für Drittstaatenangehörige)
    Wohnsitz Schweiz, Arbeitsort Schweiz oder EG/EFTA. Gültig 5 Jahre.
 
  • Ausweis C (Niederlassungsbewilligung für Drittstaatenangehörige)
    Wohnsitz Schweiz, Arbeitsort Schweiz oder EG/EFTA. Ersetzt Ausweis B nach 5 Jahren, Niederlassung von unbegrenzter Dauer.

  • Ausweis L (Kurzaufenthaltsbewilligung für Drittstaatenangehörige)
    Wohnsitz Schweiz, Arbeitsort Schweiz. Begrenzte Dauer bis zu 1 Jahr.
Die Bewilligung kann vom Arbeitgeber oder Arbeitnehmer bei der zuständigen Behörde beantragt werden. Der Arbeitgeber teilt mit, welche Unterlagen notwendig sind. In der Regel erhält der Arbeitnehmer die Bewilligung am ersten Arbeitstag ausgehändigt.
 

Arbeitsaufnahme ohne gültige Bewilligung ist für den Arbeitgeber, wie für den Arbeitnehmer, strafbar. Bei Nichtbeachtung kommt es zu einer Geldbusse und kann sogar bis zum Landesverweis führen.

Bewilligung
 
Abweichend zum deutschen Arbeitsrecht gestaltet sich der Schweizer Arbeitsmarkt flexibler und die Kündingsfristen sind in der Regel 4 Wochen zum Monatsende.
Auch kann eine Kündigung während längerer Krankheit ausgesprochen werden. Die Fristen richten sich hier nach Anstellungsdauer.

Es sind in der Schweiz auch durchaus noch 42 Arbeitsstunden pro Woche und vier Wochen Urlaubsanspruch im Jahr normal.
 

 

Aktuelles

15.05.2017
Wie die Basler Zeitung BZ heute berichtet, haben Rumänen und Bulgaren in den kommenden zwölf Monaten nur beschränkt Zugang zum Schweizer Arbeitsmarkt. Die Aufenthaltsbewilligungen B werden kontingentiert auf 996. Bei den L-Bewilligungen wird es keine Kontingentierung geben, so die Solothurner Zeitung. Für die Grenzgängertätigkeit gibt es keine Beschränkungen, da kein Zuzug in die Schweiz erfolgt.

12.10.2016
Die eingeschränkten Kontingente für Drittstaaten wird in 2017 von 6.500 auf 7.500 Bewilligungen erhöhtl. Drittstaaten sind Länder ausserhalb der EU. Diese Kontingente werden jedes Jahr überprüft und angepasst. Sie haben nichts mit der Masseneinwanderungsinitiative zu tun.

Quelle Tagesschau Schweiz

13.05.2016
Wie die BZ Basel berichtet, sind gerade mehr Grenzgängerbewilligungen im Umlauf, als Pendler in der Schweiz tätig sind. Das liegt, laut Aussage des Bundesamtes für Statistik, daran, dass nicht alle Arbeitnehmer die Bewilligung nach Arbeitsaufgabe zurückgeben. Die Zahl der erteilten Bewilligungen in den Kreisen Lörrach und Waldshut differieren daher um 7.600. Sollte wieder eine Kontingentierung bei Umsetzung der Abstimmung aus 2014 erfolgen, wäre es wichtig, dass alle nicht mehr benötigten G-Ausweise abgegeben werden, damit diese eine eventuelle prozentuale Begrenzung nicht belasten.

11.05.2016
Auch im zweiten Quartal 2016 stieg die Zahl der Grenzpendler in der Nordwestschweiz, im Vergleich zum Vorjahr, um 4,2 Prozent auf 70.113 Personen. Damit bleibt die Nordwestschweiz, nach der Genferseeregion, die zweitwichtigste Großregion der Schweiz für ausländische Grenzgänger.
Quelle: Badische Zeitung

20.04.2015
Der Schweizer Bund plant, laut einem Artikel in der NZZ und BaZ, die Umstellung der Papierbewilligung auf Scheckkartenformat zu Jahresende 2018. Dies trifft alle Bewilligungsarten für Grenzgänger (G), Zuzüger (B), sowie Kurzzeitbewilligung (L) und Niedergelassene (C) für EU/EFTA Bürger. Für Nicht-EU/EFTA gibt es die neuen Ausweise schon länger. Grund dafür ist die höhere Fälschungssicherheit.


13.02.2014
Die verschiedenen Branchen beginnen sich in Position zu  bringen im "Kampf" um die Kontingentverteilung. Es geht teilweise soweit, dass angedacht wird, die Kantone mit geringen Kontingenten zu berücksichtigen, welche sich der Masseneinwanderungsinitiative angeschlossen haben. Bei all den Diskussionen ist nicht zu verkennen, dass es für "Bestandsgrenzgänger und -aufenthalter" keine Auswirkungen haben wird. Grundsätzlich geht es speziell um den Familiennachzug, um nicht das Schweizer Sozialsystem zu überlasten. Das ist auch eine logische Denkweise.

31.05.2013

Zum 01.06.2013 wird die Ventilklausel auch für die alten EU-Länder (EU17) greifen. Dies bedeutet eine Kontingentierung der Aufenthaltsbewilligungen B wenn bis Ende Mai über 56.268 Bewilligungen vergeben werden. Durch die Einführung dieser Klausel werden die B-Bewilligungen bis Ende Mai 2014 auf 53.700 Stück begrenzt. Auf Grenzgängerbewilligungen (G-Ausweis) hat die Ventilklausel keinen Einfluss.
Die für die EU8-Länder (EU-Osterweiterung ausser Rumänien und Bulgarien) vor einem Jahr eingeführte Limite bleibt weiterhin bestehen.
Quelle: Swissinfo
 

18.04.2012
Der Bundesrat Schweiz ruft zum 01. Mai die Ventilklausel für die EU-8 Staaten an. Dies begrenzt den Zuzug von Ausländern aus diesen Ländern. Vor Ablauf eines Jahres muss dann neu entschieden werden, ob diese Kontingentierung aufgehoben oder verlängert wird. Grenzgängerbewilligungen werden weiterhin nicht limitiert.
Die alten EU-17 Staaten sind davon nicht betrroffen.
Quelle: Tagesschau Schweiz



 

 






 

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