Berufliche Vorsorge nach BVG

2. Säule zur Altersabsicherung und Berufsunfähigkeit

Das Berufliche Vorsorge Gesetz (BVG) bestimmt die Pflichtversorgung (Obligatorium) in der 2. Säule der Schweizer Altersabsicherung. Hier sind Mindestleistungen für das Alter, den Todesfall und die Invalidität definiert.

Schweizer Geld

Die Vorsorgeeinrichtungen (Pensionskassen) sind jedoch frei, auch über das gesetzlich geforderte Minimum hinauszugehen, die sogenannten überobligatorischen Leistungen. Das BVG-Obligatorium ist für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer Pflicht, die schon in der 1. Säule versichert sind und mindestens 21.060 CHF verdienen (Stand 2014).

Für Selbständige gelten andere Richtlinien

Die Pensionskasse richtet im Erlebensfall eine Altersrente bzw. Kapitalauszahlung, im Todesfall eine Witwenrente, Witwerrente, Waisenrente, im Falle einer Erwerbsunfähigkeit eine Invalidenrente aus.

Die Beiträge werden von Arbeitgeber und Arbeitnehmer zu gleichen Teilen eingezahlt. Hier sind Abweichungen möglich.

Bei Beendigung der Tätigkeit in der Schweiz muss die Freizügigkeitsleistung (angespartes Kapital) auf ein Freizügigkeitskonto bzw. Freizügigkeitspolice überführt werden.

Eine Auszahlung ist nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich.

Euro Franken

Die Vorsorgeinrichtung muss die Versicherten jährlich informieren. Einmal jährlich erhält der Versicherte einen Kontoauszug, auf dem die zu erwartende Altersrente, Ansprüche für Witwenrente, Witwerrente, Waisenrente, Invalidenrente und die vorhandene Freizügigkeitsleistung zu ersehen sind.

3. Säule neu für Grenzgänger

Als 3. Säule zur Altersabsicherung besteht die Möglichkeit, steuerlich gefördert, Kapital für den Ruhestand zurückzulegen. Beiträge in die 3. Säule sind bis 4.584 €  jährlich (für Zuzüger 6739 CHF) abzugsfähig und finden sofort Anrechnung in der vierteljährlichen Steuervorauszahlung in Deutschland.

Unser Partner Versicherungsbahnhof informiert Sie gerne.

 

Aktuelles



25.09.2017
Die Altersvorsorgereform 2020 muss neu überdacht werden und auch zügig gelöst werden, damit  die BVG wie auch die AHV finanziell sicher gestellt bleiben.

6.12.2016
Das Bundessozialgericht hat am 30.11.2016 klargestellt, dass ein doppelter Beitragssatz auf Renten einer Schweizer Pensionskasse von Grenzgängern in der gesetzlichen Krankenvesicherung nicht zulässig ist. Es darf nur ein einheitlicher Beitragssatz angewendet werden. Sofern in der Vergangenheit bereits Widersprüche wegen zu hoher Beitragsforderung erhoben wurden, können die zumeist ruhenden Verfahren nun weitergeführt werden, so die Aussage auf der Webseite des Rentenberaters Vogts aus Karlsruhe.


27.10.2016
Der Bundesrat hat entschieden, die Mindestverzinsung der obligatorischen beruflichen Vorsorge von 1,25 Prozent auf 1,0 Prozent gesenkt.. Also wird die Rente aus den Pensionskassen entsprechend sinken und die private Vorsoorge wird wichtiger denn je. Die Hinterlassenen- und Invalidenrenten der obligatorischen beruflichen Vorsorge müssen auf den 1. Januar 2017 nicht der Teuerung angepasst werden.

September 2016
Wie die Finanzämter mitteilen, sind für die Pensioinskasse Schweiz die Abzüge von Obligatorium und Überobligatorium von Arbeitgeber und Arbeitnehmer jeweils getrennt auszuweisen, da diese steuerlich neu unterschiedlich betrachtet werden. Informieren Sie Ihren Arbeitgeber frühzeitig über diese Änderung. Hier ist auch mit einer Steuernachzahlung zu rechnen.
Quelle: OFD Karlsruhe

18.07.2016
Jetzt wieder abschliessbar: Die Grenzgänger-Direktversicherung (Dritte Säule). Weiteres auf der Seite unseres Versicheungspartners.

29.10.2015
Seit gestern ist es amtlich: Der BVG Mindestzins sinkt in 2016 auf 1,25 Prozent im obligatorischen Teil. So ein Bericht in der NZZ.

31.08.2015
Die Mindestverzinsung des obligatorischen BVG-Anteils soll auf Empfehlung der Kommission für Berufliche Vorsorge in 2016 auf 1,25 Prozent abgesenkt werden. Die Altersgrenzen von Männern und Frauen werden nicht verändert. Die Entscheidung liegt nun beim Bundesrat. So eine Mitteilung auf SwissInfo.

15.01.2015
2,7 Milliarden Franken Pensionskassengelder suchen ihre Besitzer. Sie wurden in der Schweiz bei den Vorsorgeeinrichtungen glatt vergessen. So der Geschäftsleiter der Stiftung Auffangeinrichtung BVG. Rund 900.000 Konten verwaltet die Stiftung und konnte einige Besitzer auch kontaktieren.

01.09.2014
Die Mindestverzinsung Berufliche Vorsorge soll auf Kommissionsempfehlung auch 2015 bei 1,75 Prozent bleiben.

27.08.2014
Wie wir gerade erfahren, sind Pensionskassenrenten der Schweiz nicht als Vorsorgebezüge zu bewerten und nur mit 8,2 Prozent in der Krankenversicherung der Rentner (KVdR) zu bewerten. So eine aktuelle Entscheidung des Landessozialgerichtes Baden-Württemberg. Bisher fordern die meisten gesetzlichen Krankenkassen den vollen Beitrag von 15,5 Prozent ein. Eine Revision wurde vom Bundessozialgericht bereits abgelehnt.

25.06.2014
Der Schweizer Bundesrat plant die Einschränkung von Pensionskassenvorbezügen zur Finanzierung der selbstgenutzten Immobilie, um eine Belastung der Ergänzungsleistungen (EL) zu reduzieren. So ein Bericht der  Aargauer Zeitung. Dies soll auch für Aufnahme einer Selbständigkeit gelten. In welcher Form im Ausland wohnhafte Personen, wie Grenzgänger davon betroffen sein werden, wird später geregelt. Ein Entwurf soll im Herbst vorgelegt werden.

31.10.2013
Die Mindestverzinsung der Pensionskassenguthaben wird zum 01.01.2014 auf 1,75 Prozent angehoben. Somit folgt das BSV der Empfehlung der Komission vom September. Der Umwandlungssatz wird auf 6,80 Prozent vereinheitlicht.

Die Beiträge für die dritte Säule werden in 2014 unverändert bleiben.

23.10.2013
Im Bericht über das prognostizierte Milliardenloch in der AHV, 10vor10 berichtete, war auch zu hören, dass bereits Personen unter 25 Jahren mit der Säule 3a vorsorgen, auch wenn dies steuerlich noch nicht interessant für sie ist. Für in der Schweiz voll steuerpflichtige Personen erst ab 60.000 CHF steuerbarem Einkommen mit Steuervorteil. Dieser Wert trifft allerdings nicht auf echte Grenzgänger zu. Hier ist die Situation eine andere. Lassen Sie sich informieren.

16.10.2013
Zum 01.01.2014 wird der Umwandlungssatz für die BVG Altersguthaben auf 6,8 Prozent abgesenkt. Was für die Renten eine Kürzung bedeutet. Der Umwandlungssatz ist Faktor für die Umrechnung der Altersguthaben aus den BVG-Vorsorgeeinrichtungen um den Jahresrentenwert aus diesen zu errechnen. Bestimmt wird der Umwandlungssatz vom Sozialversicherungsbundesamt der Schweiz. Dies gilt allerdings nur für das Obligatorium. Der überobligatorische Teil und Kaptialzahlungen bleiben davon unberührt. Der Umwandlungssatz sank von ehemals 7,2 Prozent auf aktuell 6,9 Prozent. Auch deshalb wird die Eigenvorsorge immer wichtiger. Wir informieren Sie gerne.

03.09.2013
Heute hat die BVG-Komission dem Bundesrat die Anhebung der Mindestverzinsung der Vorsorgeguthaben im Obligatorium der zweiten Säule auf 1,75 Prozent für 2014 empfohlen. Die Arbeitgeberseite möchte weiterhin die 1,5 Prozent beibehalten und die Gewerkschaften forderten gar eine Erhöhung auf 2,25 Prozent. Es kann allerdings nicht die gesamte Rendite für die Mindestverzinsung verwendet werden, denn die Vorsorgeeinrichtungen sind gesetzlich gehalten auch Schwankungsrückstellungen zu bilden. Der Bundesrat entscheidet voraussichtlich Ende Oktober.

18.07.2013
Heute berichtet die Basler Zeitung, dass die Baselbieter Pensionskasse (BLPK) von ihren in der Schweiz wohnenden Rentenbezügern ab Herbst einen amtlich beglaubigten Lebensnachweis verlangt. Dies als Reaktion auf verschiedene Missbrauchsfälle der Vergangenheit. Dieser Nachweis wird zukünfig regelmässig eingefordert. Ab wann und ob, diese Regelung auf ehemalige Grenzgänger angewandt wird, ist nicht bekannt..

21.06.2013
In der Schweiz denkt der Bundesrat über eine Reform des 3-Säulen-Systems nach. Erste Entwürfe liegen vom Schweizer Bundesrat vor. Die Reform "Altersvorsorge 2020" spielt verschiedene Szenarien durch. Das Rentenniveau soll dabei in gleicher Höhe erhalten werden, so die Mitteilung des EDI.

03.09.2012
Der Mindestzinssatz für Altersguthaben in der Pensionskasse, also der 2. Säule, soll auch 2013 bei 1,5 Prozent bleiben. Diese Empfehlung gibt die BVG-Kommission dem Bundesrat zur Entscheidung im Herbst. Dieser Entscheid fiel recht eindeutig. Nur eines von14 Mitglieder der Kommission votierte dagegen. So ein Bericht des Tagesanzeiger.
Begründet wird u.a. mit der Wirtschaftslage, die relativ unsicher ist.

01.12.2011
Zum 01.01.2012 wird der Umwandlungssatz für die BVG Altersguthaben auf 6,9 Prozent abgesenkt. Was für die Renten eine Kürzung bedeutet und Eigenvorsorge wichtiger wird.

 

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